Samira Nasser

Samira Nasser

Kurz-Vita

Die deutsch-jemenitische Dirigentin Samira Nasser wird in der Saison 2026/27 als Gastdirigentin zu den Bergischen Symphonikern zurückkehren. Zuvor war sie dort als Stipendiatin für Orchesterdirigieren tätig.

Ab September 2026 wird sie Gaetano d'Espinosa am Teatro Massimo in Palermo bei der Produktion von Cavalleria rusticana assistieren und zugleich ihr Dirigierstudium am Conservatorio di Milano fortsetzen.

Jüngste Höhepunkte umfassen Auftritte mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Philharmonie Südwestfalen und der Neuen Philharmonie Westfalen, sowie Assistenzen an der Semperoper Dresden und der Dresdner Staatsoperette. 

Neben der Arbeit mit professionellen Klangkörpern leitet sie eigene interdisziplinäre Projekte mit besonderem Fokus auf interkulturellen Austausch, der maßgeblich von ihren deutsch-jemenitischen Wurzeln geprägt ist.

Biographie (dt.)

 Die deutsch-jemenitische Dirigentin Samira Nasser wird in der Saison 2026/27 als Gastdirigentin zu den Bergischen Symphonikern zurückkehren. Zuvor war sie dort als Stipendiatin für Orchesterdirigieren tätig, leitete Proben sowie Konzerte und gestaltete eigene Konzertprogramme. Im September 2026 assistierte sie Gaetano d’Espinosa am Teatro Massimo in Palermo bei der Produktion von Cavalleria rusticana.

Jüngste Höhepunkte umfassen Auftritte mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Philharmonie Südwestfalen und der Neuen Philharmonie Westfalen sowie Assistenzen an der Semperoper Dresden und der Dresdner Staatsoperette.

Neben ihrer Affinität zum sinfonischen Repertoire widmet sich Samira dem Opern- und Chorrepertoire. Ihr künstlerisches Profil ist geprägt von einem starken Engagement für interkulturellen Dialog musikalischen Brückenbau und die Gestaltung innovativer Konzertformate. 

2024 entwickelte sie gemeinsam mit Svetlana Smertin MISATANGO – Chor in Bewegung, ein szenisches Konzertkonzept, das Musik, Bewegung und Lichtgestaltung miteinander verbindet.  Im Rahmen der Vorbereitung auf die Stadtteilkonzerte mit den Bergischen Symphonikern entstand eine Zusammenarbeit mit dem syrisch-amerikanischen Komponisten und Pianisten Malek Jandali. Darüber hinaus musiziert sie regelmäßig mit Künstlern wie Bilal Irshed, Henrik Goldschmidt und Robert Matt.

Samira war künstlerische Leiterin des Streichorchesters der Universität Bielefeld, das sich insbesondere der Entdeckung von Komponistinnen widmet. Sie ist darüber hinaus Gründerin des preisgekrönten Chores Singasylum, der für seine innovative Programmgestaltung und sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet wurde. 

Sie studierte Dirigieren zunächst an der Hochschule für Musik Dresden und setzt ihre Ausbildung derzeit an der Hochschule für Musik Detmold fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch die Arbeit mit Johannes Klumpp. Im Rahmen eines einsemestrigen Auslandsaufenthalts am Conservatorio di Milano wird Samira ab Oktober 2026 ihre künstlerischen Erfahrungen erweitern. Ein früheres Auslandssemester am National Music Conservatory in Amman, Jordanien, ermöglichte ihr eine intensive Auseinandersetzung mit arabischen Musiktraditionen.

Biography (engl.)

German-Yemeni conductor Samira Nasser will return to the Bergische Symphoniker as a guest conductor in the 2026/27 season. She previously held a conducting fellowship with the orchestra, leading rehearsals and concerts and developing her own concert programmes. In September 2026, she assisted Gaetano d’Espinosa at the Teatro Massimoin Palermo in the production of Cavalleria rusticana.

Recent highlights include performances with the Nordwestdeutsche Philharmonie, the Philharmonie Südwestfalen, and the Neue Philharmonie Westfalen, as well as assistantships at the Semperoper Dresden and the Dresdner Staatsoperette.

Alongside her affinity for the symphonic repertoire, Samira is passionate about opera and choral music. Her artistic profile is shaped by a strong commitment to intercultural dialogue, musical bridge-building, and the creation of innovative concert formats.

In 2024, she co-created MISATANGO – Chor in Bewegung with Svetlana Smertin, a staged concert format that brings together music, movement, and lighting. In preparation for the Stadtteilkonzerte with the Bergische Symphoniker, she collaborated with Syrian-American composer and pianist Malek Jandali. She also regularly performs with artists such as Bilal Irshed, Henrik Goldschmidt, and Robert Matt.

Samira served as artistic director of the string orchestra at the University of Bielefeld, with a particular focus on discovering and performing works by female composers. She is also the founder of the award-winning choir Singasylum, which has been recognized for its innovative programming and social engagement.

She initially studied conducting at the Hochschule für Musik Dresden and currently continues her studies at the Hochschule für Musik Detmold. She has received further artistic inspiration through her work with Johannes Klumpp. From October 2026, she will spend a semester at the Conservatorio di Milano, further broadening her artistic experience in Milan. An earlier semester abroad at the National Music Conservatory in Amman, Jordan, gave her the opportunity to engage intensively with Arab musical traditions.

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